02 Nov

Herbst 2017: Industrie 4.1, AI und Dark Data sind da – und Hadoop ist obsolet?

„Grau, teurer Freund, ist alle Theorie
und grün des Lebens goldner Baum
Johann Wolfgang von Goethe; Faust 1, Studierzimmer.
„The proof is in the pudding“
Jurgen Moerman, CEO Twenty54Labs

In den vergangenen Monaten hat sich in unserer Branche sehr viel getan, mit Wucht geht es raus aus der manchmal akademischen Ecke hin zum praktischen nutzenorientierten Handeln.

Das wird von manchen Industrie 4.1 genannt. das .1 soll für „die nächsten praktischen Schritte“ stehen.
Bisher dachte ich, das sei – nicht zuletzt durch die Initiativen wie LNI40 –   längst inkludiert und würde täglich geschehen.
Nun denn, wir freuen uns, die nächste Stufe der Industrie 4.0 Dienstleistungen, 4.1, schon vor der offiziellen Kundgabe betrieben zu haben: Datenbasierte Optimierung, Steuerung und Wartungsprognose für den Wirkbetrieb „in echt“.

 

Was bedeutet das genau?
Wir nutzen seit Gründung der Twenty54Labs  Tools der komplexen Statistischen Analyse für die Analyse und Modellbildung von Maschinendaten. Damit lassen sich sowohl „Predictive Analytics“ wie auch „Rezeptverbesserungen“ und „Digitale Zwillinge“ modellieren und überprüfen.  Die Vorteile gegenüber dem automatisierten „Number Crunching“, wie es häufig bei Hadoop basierten Analysen vorgenommen wird, liegen auf der Hand: Bewährte Verfahren aus der empirischen Forschung, leichte Überprüfung der Modelle auf Verletzung statistischer Standards, Berechnungen der Eintrittswahrscheinlichkeiten von Ereignissen und empirisch basierte, datensparsame  Modellierung von Maschinen und Abläufen werden erleichtert.
Übrigens: Mit der Veröffentlichung des Hype Cycles 2017 hat Gartner Inc. „Hadoop“ als „obsolet“ bezeichnet (mehr Infos – dem Link folgen).

Der nächste Schritt: Wir vervollständigen  unser Angebot um  Hardware / Software zur analyticsbasierten  Steuerung.

 Wir nutzen für den Support des Wirkbetriebs state-of-the-art Industrie-Controller, die hochperformant sind und die sehr strenge SicherheitsTests bestanden haben. Diese sind non-cloud, on premise (also vor Ort) und hochsicher kommunikabel.
Als Bedienteile (MMI)  werden stationäre oder portable iPads eingesetzt. Unsere Controller haben sich seit über 5 Jahren in der  „industrial automation“  (Zementfabriken, Autowaschanlagen, Vergnügungsparks, Veranstaltungszentren, Filmstudios, Fluglinien, ÖPNV) und „property automation“ (große Anwesen und Industrieanlagen indoor und outdoor) bewährt. Erfindung, Entwicklung und Programmierung stammen von unserem CTO Tony de Rijk (Santa Rosa, Kalifornien).
Der Industrie 4.1 Dreiklang © Twenty54Labs

Wozu Maschinendaten genutzt werden können: Wartungsbedarf ankündigen, bevor eine Störung eintritt. Rezepte optimieren. Interaktives Stammdatenmanagement mit Hilfe eines Digitalen Zwillings. © Twenty54Labs

Und wir erweitern das Analyse Angebot der Twenty54Labs DataScience Analysen um  „Artificial Intelligence Maschinen (AI)“.  

„AI“ macht mit  ihren industriespezifischen Produkten den Weg frei für eine datenbasierte Analyse und Echtzeitsteuerung von Maschinen. Das geht über die statistische Simulation „offline“ hinaus.
Aus unserem Netzwerk haben wir daher eine Kooperationen mit führenden Anbietern von AI-Analytics geschmiedet.
Input und Prüfmodell stammen weiterhin aus unseren Statistischen Modellen.  Die Ergebnisse der Echtzeitanalysen in Zusammenspiel mit unseren Industrie-Controllern ermöglichen dann die nächsten Schritte der Automatisierung. Gerne auch bei kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Vorschlag: Wir  stellen unsere Lösungen vor und kommen für eine  „Puddingprobe“ bei Ihnen  vorbei: Getreu dem Motto unseres CEO Jurgen Moerman „The proof is in the pudding“ – der Beweis für die  Möglichkeiten einer Sache liegen im Ausprobieren, nicht im Studieren von PowerPoint oder Verkaufsprospekten. Denn Sie wissen ja: Grau ist alle Theorie …. 

Ach ja – Dark Data: Das sind Daten, die ein Unternehmen besitzt, die aber nicht ausgewertet werden, weil sie unbekannt sind, also im Dunkeln liegen. Dieses „verborgene Gold“ zu entdecken ist übrigens eine unserer Lieblingsaufgaben.