01 Jul

SEO ist Schmuck am Nachthemd!

SEO – Kann man das gut selber machen, wenn man weiss was man will?

„KLINGELTON“ Abheben. „Sind Sie damit unzufrieden, wie sie im Internet gefunden werden? Möchten Sie besser gefunden werden? Haben Sie von Kollegen gehört, die wirklich gut gefunden werden?“ Mein Angebot lautet:  nur für ….“ Aufgelegt. Von so einem Neunmalklugen lass ich mich kein schlechtes Gewissen machen!

NACHGEDACHT: Jetzt einfach mal das schlechte Gewissen der verpassten Chancen nutzen, und diese SEO Belästigung als Impuls verstehen. Um die eigene Seite mal wieder systematisch anzugucken.

Machen wir es  zusammen. Ich bin gerne Ihre graue Eminenz, die sie schon immer mal kenntnis- und hilfreich an Ihrer Seite haben wollten. Womit fangen wir an? Erst einmal mit Nachdenken. Aber keine Angst, wir gehen da mit Freude gemeinsam durch. Von wegen „Sie haben alleine keine Chance“! So gehen wir dann vor:

Das Drehbuch zur Site schreiben  Weiterlesen

12 Mrz

Kunden schneller verlieren: Keine Liebe, Anerkennung, Aufmerksamkeit

Ein guter Rat-Schlag! Kunden schneller verlieren: Keine Liebe, keine Anerkennung, keine Aufmerksamkeit geben. 

Lieben Sie Ihre Kunden? Also kennen sie ihn/sie genau, Vorlieben, Kommunikationswege, in welcher „Sprache der Liebe“ er oder sie angesprochen werden möchte?

Gary Chapman* hat für die Paartherapie ein einfaches und wirksames Modell entwickelt – auch zum selber ausprobieren im Privaten geeignet. Sein Bestseller:  „Die fünf Sprachen der Liebe“ führt folgende Wege zum Herzen auf:

  • Lob und Anerkennung (Lautet die Devise „Herzlichen Dank für Ihren Kauf“ oder „hahaa – wieder ein Dummer reingefallen!“)
  • Zeit zu zweit (kein 1.000 Leute Kundenevent, besser 1:1 Betreuung)
  • Geschenke, die von Herzen kommen (müssen nicht teuer, aber achtsam gewählt sein)
  • Hilfsbereitschaft (in der Not zeigen sich Freunde)
  • Die fünfte Sprache „Zärtlichkeit“ sehe ich in diesem geschäftlichen Umfeld nicht als Kanal.

Liebe – ist eine gewaltige Sache, nicht wahr? Weiterlesen

07 Mai

Zimmer frei: Marktforscher in „Wohngemeinschaft“

 

Die Research Plus bietet ein  interessantes Format – drei bis vier Impulsvorträge in rascher Folge, 15-20 Minuten jeweils. Unser Veranstaltungsort: Das Theater der „Wohngemeinschaft“, Köln, Richard-Wagner-Strasse, die Keimzelle einer sich ausbreitenden Bewegung. Gestern habe ich es zum ersten Male erlebt und auch ausprobiert.

15 Minuten sind gerade lang genug, um was erzählen zu können, aber auch kurz genug, um den Wunsch nach mehr zu wecken. Und das findet dann an der Theke oder im Gastraum der „Wohngemeinschaft“ statt. Wirklich tolle Location.

Die Themen am 6. Mai 2014

Wohnen und Leben im Jahr 2030 – wie kann man solch eine Vision bauen, ohne die Gegenwart einfach frisch angestrichen in die Zukunft zu projizieren? Dr. Tanja Pferdekämper (RWE Effizienz, Dortmund) hat interessante und gangbare Wege aufgezeigt. Stichwort: Unsere Autos sind eigentlich eine Vorwegnahme unserer Wohnzimmer der Zukunft. Elektronische Helferlein, Assistenzsysteme, Klimatisierung, Entertainment, Infotainment, Energieeffizienz. Ich freue mich auf die Zukunft, immer! Hier geht es zum Zukunftshaus in Bottrop (Video).

Facebook-Sucht: Gibt es die und was könnten Gründe sein? Prof. Dr. Christian Bosau zeigte mit einer empirischen Studie die psychologischen Abgründe einer Abhängigkeit von Social Media auf. FoMO ist es – The Fear of Missing Out – die Furcht, etwas zu verpassen, das die Peer-Group schreibt, postet, unternimmt, für richtig oder falsch bekundet. Soziale Kontrolle 3.0. Global Village. Gruppenzwang featured by Facebook. Sollte man drüber nachdenken! Nachgucken kann man hier.

Tonnenweise Meinungsäusserungen zu Produkten und Firmen im Web. Was kann Mafo damit machen? Zusammen mit dem Startup Consetto aus Darmstadt brachten wir einen kleinen Usecase auf die Bühne, eine Auswertung des Facebook-Accounts von FRoSTA. Ins Detail kann man bei 15 Minuten nicht gehen – aber aufzeigen, wie man mit Hilfe semantischer Werkzeuge automatisiert Meinungsäußerungen klassifizieren, auszählen, in Zusammenhänge bringen kann. Und dabei interessante Einblicke in die Dynamik von Social Media erhält. Semantische Analysen machen es möglich, schnell und effizient große unstrukturierte (sprachliche) Datenmengen zu analysieren.

Hat Spass gemacht – Danke an die Veranstalter. Ich komme wieder.

Meinungsvielfalt ist Trumpf: Hier der Artikel zur Veranstaltung auf der marktforschung.de.

18 Feb

O.M.G. – wir haben Mr. X getötet!

Zukunft der Marktforschung bald ohne Mr. und Mrs. X?

Vom 05-07 März 2014  in Köln an der Fachhochschule findet die GOR 14 statt (General Online Research Conference).

Hier gehts zum Programm …

Ich bin am 6.3. von 15:45 bis 16:45 auf dem Podium mit erfahrenen Kollegen zur Diskussion bereit, wenn es um das Thema geht:  „Is Mr. X dead?“ Unter der kundigen Leitung von Prof. Horst Müller-Peters (marktforschung.de) werden wir uns des Themas „Anonymität in der Marktforschung“ annehmen.

Vielleicht werden wir selbst Hand und Verstand anlegen? Und unsere ureigene heilige Milch-Kuh schlachten im vorauseilenden Gehorsam gegenüber Mr. Big Data? Oder wir tanzen traurig den letzten Walzer vor dem Ende der „echten“ Marktforschung? Ich bin sehr gespannt.

6.3.2014 (15:45-16:45) auf der GOR 14 Podiumsdiskussion 

  • Jörg Blumtritt, founder and CEO of Datarella
  • Dr. Lorenz Gräf, founder Globalpark, Boostpark and StartPlatz
  • Hans-Werner Klein, DataBerata, market research consultant
  • Finn Raben, Director General ESOMAR
  • Professor Dr. Rolf Schwartmann, Cologne Media Law Research Center
  • Stephan Thun, CEO Maritz Europe

Ich freue mich, Sie / Euch dort zu treffen. Bis zur GOR 14 in Köln dann.

PS: Diese Konferenz wird jährlich von der Deutschen Gesellschaft für Online-Forschung e.V. (DGOF) mit lokalen Partnern veranstaltet. Die ideale Veranstaltung, um sich mit Menschen vom Fach auszutauschen, Trends zu analysieren und zu diskutieren. Drei Tage Vorträge, Diskussionen, Sessions, Posters – „Binge Learning“ ist möglich 🙂

26 Dez

Bitte Zahlen! Vortrag auf der ON Web Convention 2013

Online Medien erfüllen den Traum vieler Menschen auf Fern-Wirksamkeit: Ich erziele eine Wirkung bei bekannten oder fremden Menschen, indem ich bewusst Mittel der Gestaltung von Text, Bild, Tönen einsetze.

Anders als bei Filmen oder Printmedien kann ich dazu noch in Interaktion mit Menschen treten, sie zu Handlungen auffordern, überraschen, langweilen, Erwartungen interaktiv erfüllen oder enttäuschen.

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