20 Jan

Papa, was machst Du als Databerata eigentlich so?

Wie erklärt man, wenn man nicht Arzt, Bäcker, Händler oder Metzger ist, seinen Kindern, was man so macht? Ich habe es so probiert:

„Ich bin  Data Scientist in meiner eigenen Firma mit dem Namen Twenty54Labs. Die Zentrale der Firma ist in Valkenburg (NL) und es gibt noch Kollegen in Bonn (D) und  Santa Rosa (Kalifornien / USA).

Data Scientist – was macht er denn da genau? 

„Die Aufgabe eines Data Scientist ist es, aus großen Datenmengen Informationen zu gewinnen, Zusammenhänge zu erklären und Empfehlungen abzuleiten. Dazu bedient er sich Werkzeugen aus Mathematik und Statistik.

Wie macht er das denn?

„Unübersichtliche, große, teilweise ungeordnete Datenmengen (z.B. Texte, Zahlen, Tweets, Facebook Posts, Maschinendaten, Bilder – das alles wird „Big Data“ genannt) werden mit Computerhilfe sortiert und auf einander bezogen. So konnten wir zum Beispiel für ein Lager mit Ersatzteilen einer Fabrik rausfinden, wie die Teile heissen, die da im Regal liegen. Selbst wenn die Schilder abgegangen sind und auf dem Boden rumliegen oder man früher und heute unterschiedliche Namen verwendet. Oder bei Maschinen rausfinden, ob bald irgendwas kaputt geht – bevor es kaputt geht.

„Anschließend werden aus den ersten Ergebnissen Ideen abgeleitet, was das denn bedeuten kann, was wir rausfinden. Diese Ideen überprüfen wir dann mit Mathe und Statistik: Stimmt’s oder stimmt’s nicht? Und – wie sicher sind wir uns?

Kurz gesagt?

„Ich bin „Rausfinder“ und „Dolmetscher“  zwischen Daten und Menschen. Manche nennen mich auch deshalb „DataBerata“.  Ich arbeitet schon lange mit Zahlen und Menschen und Daten. Das Wissen gebe ich auch gerne weiter – wie Du weisst, bin ich auch Lehrer an einer Hochschule, schreibe Fachbücher, halte Vorträge und gebe mit Kollegen Bücher heraus.

Was braucht man, um Data Scientist zu werden? 

  • Statistik-Wissen und Spass, mit Zahlen zu arbeiten
  • Spass an Mathe als Handwerkszeug
  • Kreativität – manchmal „verrückte Ideen“
  • Kommunikationstalent – also mit Menschen und Computern reden zu können
  • Neugierde, um  neue Dinge zum Nachgucken, also Werkzeuge, selbst zu entwickeln
  • Stark sein – weil ich meine  Ergebnisse  immer noch mal genau angucke und von den Kollegen prüfen lasse, ob sie auch richtig sind
  • guten Menschenverstand und Erfahrung
  • auch ein Studium u.a. in den Fachrichtungen Data Science, Business Intelligence, Sozialwissenschaft, Volkswirtschaft, Psychologie

Kann man das denn wirklich studieren? 

„Inzwischen ja – momentan noch in einigen wenigen Studiengängen „Data Science“ oder aufbauenden Masterstudiengängen. Aber die  gibt es zur Zeit schon. Und es werden immer mehr.

In welchen Firmen arbeitet man als Data Scientist? Ausser in der eigenen?

„Überall dort, wo man aus Daten Informationen gewinnen will: Heutzutage eher fast überall. Von Werbeagenturen über produzierende Unternehmen (Lebensmittel, Autos, Kleidung), Handelsunternehmen, Behörden (Kriminalpolizei), in der Marktforschung, bei Versicherungen bis hin zu Lehre und Forschung …

Gibt es denn auch noch freie Stellen?

„Ja – jede Menge, weltweit. Sowohl für Angestellte, wie auch für Selbständige.

Mehr Informationen zum Thema Data Scientist bei mir. Und hier.

 

07 Dez

Cambridge Analytica. Oder wie man neue Werbemöglichkeiten erfindet.

7.12.2016      Welche Chancen haben Unternehmen, die das Verhalten von Menschen über die Schaltung von Werbung im Web (Adds)  – oder das „Injizieren“ von Kommentaren und Posts – mit ausreichender Wucht zu beeinflussen versuchen?

Als Data Scientist, Autor und Unternehmer interessiert mich dieses Thema aus professioneller Sicht. Und endlich gibt es einen Use Case dazu: Titel „Cambridge Analytica, Trump, Brexit und noch ganz viel mehr!“.

Hier die wichtigsten Ergebnisse.

In „Das Magazin“ erscheint am 3.12.2016 der folgende Artikel über Michal Kosinski, einen Data Scientist, der herausragende Grundlagenforschung betrieben hat.  https://www.dasmagazin.ch/2016/12/03/ich-habe-nur-gezeigt-dass-es-die-bombe-gibt/

Michal  Konsinski hat an der Cambridge University ein Verfahren entwickelt, wie man aus auch kurzen schriftlichen oder symbolischen Äusserungen von Personen auf die Persönlichkeit dieser Person schliessen kann. Diese Texte können unterschiedliche Quellen haben – und auch aus  dem Web (Bsp. Texte oder „Likes“ bei Facebook) bezogen werden. Das klingt wundersam und genial – und ist wie üblich mit einer sehr guten Idee, Fleiss und Forscherdrang umzusetzen.

Es empfiehlt sich, das Ergebnis der Forschungsarbeit im Web zu besuchen. Auf der Website https://applymagicsauce.com/demo.html kann man sich mit eigenen Texten versuchen. Zwischenergebnis nach meinen Recherchen: Das was die Cambridge UNIVERSITY (nicht die Firma!!) macht, ist wirklich fundiert und sehr interessant.

Forschen Sie selbst. Vielleicht mit mit eigenen Texten. Sie werden sehen – ein paar Zeilen eigenen Textes – und sie können „psychografiert“ werden. Vielleicht entdecken Sie auch den „Schwager Effekt“, von Statistikern „n=1“ Effekt genannt: Schwager Effekt:  Zu jeder Statistik findet man einen Schwager, auf den diese Statistik nicht zutrifft. Das „n=1“ bedeutet – der Schwager ist nur eine einzelne Person, und damit kein Beweis „gegen“ die Statistik, die wurde (hoffentlich) an einer repräsentativen Stichprobe erhoben.

Das bedeutet: Die Ergebnisse der Tests werden nicht  immer 100% zutreffend für Sie sein. Sie sind auch nur „n=1“ – also eine einzelne Person. Beim weiteren Erforschen der Seite bekommen Sie aber  Informationen, wie es zu diesem Instrument kam und wie exakt dieses messen kann. Beim Klicken der an den Indikatoren positionierten „?“  wird u.a. erklärt:  „The predictive model was built using a sample of 260,000 participants’ scores on the 100-item long International Personality Item Pool Questionnaire (IPIP), arguably the most popular personality assessment in use today“. Prediction Accuracy (Area Under the Curve) : Between .35 and .50″ (Anmerkung: perfekt wäre eine Güte von 1 = 100%ig richtige Vorhersage, ganz mies 0 = 0%).

Wie hat Herr Kosinski (und seine Kolleg*innen) das also gemacht? In einer Studie mit 260.000 Menschen werden Zusammenhangsmaße zwischen den Ergebnissen von psychologischen / psychiatrischen Tests (Big 5) und „anderen“ Variablen ermittelt. Ziel ist es,  die Fragen des wissenschaftlichen Tests „Big 5“ gar nicht mehr stellen zu müssen, sondern sogenannte „Proxies“ (Stellvertreter) zu finden, die hoch korrelieren. Statt 100 Fragen beantworten zu lassen,  braucht man nur noch diese Proxies (Bilder, Formulierungen, Likes) als Indikator. Dieses Verfahren wird auch bei der Entwicklung von Persönlichkeitstest genutzt, um handhabbare (z.B. kurze),  valide (genaue) und reliable (verlässliche) Messverfahren zu entwickeln.

Die Bildung von Proxies kann mit dem Verlust der Güte eines Test einhergehen – die Vorhersagegenauigkeit leidet. Aber: Wenn ich statt der 100 Fragen der Persönlichkeitstest nur die Anzahl der Likes auswerten muss, um z.B. Neurotizismus zu erkennen, geht’s schneller, man muss nicht Fragebogen ausfüllen lassen, es ist preiswerter. Aber halt nicht so genau.

Herr Kosinski zeigt auf, dass dies auch mit öffentlich zugänglichen Proxies geht: Diese Art der Äusserungen findet man man bei Facebook in jedem Profil. Nun, eine Vorhersagegenauigkeit von .35 bis .50  ist nicht sonderlich hoch, im wissenschaftlichen Sinne. Aber schon nutzbar, wenn man ansonsten nichts weiss über ein Gegenüber oder eine Person hinter einem Facebook Profil. Und, wenn man nichts weiss, aufgrund von Selbstauskünften wie Wohnort und Beziehungsstatus mit der Giesskanne Werbung ausschütten müsste.

Es wird so gut nutzbar sein, dass tatsächlich die ein oder andere Person gefunden wird, die von ihrer Persönlichkeitsstruktur für definierte politische Botschaften oder Produktwerbung aufgeschlossener ist.

Zwischenbemerkung – die sogenannten „Big 5“ zu nehmen, ist der richtige Ansatz: Alle anderen Persönlichkeits-Tests sind eher auf dem Mess-Niveau von Horoskopen. Siehe: http://databerata.de/anleitung-zum-wahrsagen/.

Die Firma Cambridge Analytica (CA) nutzt dieses Vorgehen kommerziell und posaunt: Wir haben nicht nur Trump gekrönt, sondern bereits dem „Brexit“ den Weg  bereitet.

Wie genau soll das gehen?

  1. Cambridge Analytica ermittelt „auf Vorrat“ Persönlichkeitsprofile aus Facebook Profilen
  2. CA bekommt den Auftrag, potentielle Trump-Wähler zu finden und zu beeinflussen
  3. Eine Analyse der Zielgruppe „potentielle Wähler von Trump“ hätte ergeben, dass diese eher zu einer selbstunsicheren Persönlichkeitsstörung  neigen („… ist gekennzeichnet durch Gefühle von Anspannung und Besorgtheit, Unsicherheit und Minderwertigkeit. Es besteht eine andauernde Sehnsucht nach Zuneigung und Akzeptiertwerden, eine Überempfindlichkeit gegenüber Zurückweisung und Kritik mit eingeschränkter Beziehungsfähigkeit. Die betreffende Person neigt zur Überbetonung potentieller Gefahren oder Risiken alltäglicher Situationen bis zur Vermeidung bestimmter Aktivitäten.
    Quelle Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Selbstunsicher-vermeidende_Persönlichkeitsstörung vom 17.1.2017 11:05)
    .
  4. Cambridge Analytica  selektiert aus den gespeicherten Persönlichkeitsprofilen die zutreffenden Zielprofile (a la Kosinski)
  5. und postet auf deren Timeline in Facebook entsprechende Meldungen
  6. … und kann tatsächlich, nicht perfekt, aber ganz gut, Meinungen beeinflussen.

Beim genaueren Hinsehen entsprechen diese Schritte auch einem „traditionellen“, durch  Tracking und Tracing generierten Profiling von Zielpersonen im Web. „Personalisierte Werbung“ heisst der Fachbegriff.   Nur ist dieses Profiling meistens nicht so gut ….

Mit den Veröffentlichungen von und über Cambridge Analytica entstand eine Welle von Kommentaren, die wie einander zitierend sich zumindest an einem Wortspiel probierten: „Big Data – Big Schwindel“ wurde z.B.  am 6.12.16 die Meldungen in der WELT getitelt. Wobei diese nicht-Fach-Artikel mit wenig statistischer und analytischer Fachkenntnis aufwarten konnten.

Hat nun CA Trump auf den Thron geholfen? Dem Brexit zur Mehrheit verholfen? Ob das Schwindel war – das könnten exakte Analysen und Befragungen beantworten. Auf jeden Fall ist Cambridge Analytica ist ein echter PR Coup gelungen. Sehr lautstark krönen sie sich zu den Königsmachern. Und es stimmt: Ihre Werkzeuge greifen auf der Basis Psychografie besser, als es anderen Verfahren des Tracking und Tracing tun (die üblicherweise auf Grund einer Surf-Historie  einer Person ein „Profil“ zuweisen, um dann individuelle Werbung zu schalten).

Meine Meinung ist: Das Ziel von CA dürfte nicht der nächste Auftrag von der AfD oder Herrn Wilders sein, sondern Fuß zu fassen in der lukrativen Welt des Tracking und Tracing: Ein echter Clou! Kategorisiere psychografisch ein Facebookprofil auf Basis der Likes und Statements, spiele „passgenaue“ Werbung (Adds) hinzu, und revolutioniere den Markt der Online Werbung. Damit wäre CA ein idealer „Partner“ für Facebook, Google & Co..

TL; DR

Cambridge ANALYTICA nutzt eine fundierte wissenschaftliche Entwicklung der Cambridge University, um Personen zu „psychografieren“. Diese „Psychografien“ können genutzt werden, um leicht beeinflussbare Menschen zu finden um diese zu „informieren“.

Nutzbar ist dies sowohl für Politiker – aber eher noch für Werbetreibende. Das Big Business mit Big Data könnte erklären, warum Cambridge ANALYTICA so laut mögliche Erfolge rausposaunt.

______________

Stand der Informationen: 17-01-17

06 Okt

Marktforschung der Zukunft – Mensch oder Maschine?

„Marktforschung der Zukunft – Mensch oder Maschine?“
Die Herausgeber Bernhard Keller, Hans-Werner Klein und Stefan Tuschl haben erneut Autoren für ein Basiswerk der Zunft werben können.

 

978-3-658-12364-2_Cover_1.inddDas Buch liefert liefert Antworten. Fachlich, verständlich und mit Herzblut geschrieben teilen 19 renommierte Autoren ihre Visionen und Projekte für die „Marktforschung der Zukunft“.  Kommt es zum Showdown? Mensch oder Maschine?

„Marktforschung der Zukunft“ ist kein Roman. Obwohl die Gliederung der Inhalte sich fast so liest. Lassen Sie sich einladen, Marktforschung in der Zukunft zu erkunden. Dazu braucht es eine Kartografie, Leuchttürme und Wege, um dort hinzugelangen. Der vorliegende Band ist weder Dogma, noch vollständig, sondern wie der erste Band: Einladung zum Diskurs.

Der Inhalt:

Weiterlesen

11 Mai

Was – schon wieder Zukunft? Ein Blick hinter den Vorhang.

Was erwartet interessierte Menschen im Herbst diesen Jahres in Sachen Zukunft und Daten und Marktforschung? Einiges Neues.

Nach dem wirklich überwältigenden Erfolg der „Zukunft der Marktforschung“ (Herausgeber Keller / Klein / Tuschl bei Springer Gabler) wurden wir seitens Marktforscher und Verlag gebeten, eine Fortführung herauszugeben.

Der „erste Band“ beschäftigt sich mit dem  Thema, ob es eine Zukunft überhaupt noch für die Marktforschung gibt.

Band 2 erkundet die Zukunft noch mutiger:

Marktforschung der Zukunft – Mensch oder Maschine?

Bewährte Kompetenzen in neuem Kontext. Erscheinungsdatum Mitte Oktober 2016.

Interessiert? Soviel sei schon einmal erzählt: Dieses Buch macht deutlich, wie Big Data, Social Media, automatisierte sowie innovative Methoden das Berufsfeld der Weiterlesen

15 Okt

Predictive Analytics? Ich sehe was, was Du nicht siehst!

Ich sehe was, was Du nicht siehst? Predictive Analytics!

Von Hans-Werner Klein, Twenty54Labs (Erschienen am 15.10.2015 in: „Das ganz große Ding – Predictive Analytics / Big Data“ Marktforschung.de – Das Dossier)

Predictive Analytics von einem Marktforscher durchleuchten lassen, das hat schon was. „Predictive“ waren die meisten Produkt-Marktforschungen schon immer, gerade deshalb wurden sie schließlich gemacht: Unternehmen erstellen schließlich Geschäftspläne auf Basis von datenbasierten Prognosen.

Soziologische Analysen hatten auch zumeist die Idee, dass man Verhalten von Gruppen analysieren und vielleicht auch vorhersagen kann. Mit den größten Wert auf „Predictive Analytics“ legen politische Parteien – und schauen sich ganz genau an, wie welche Themen in der Bevölkerung zu einem Erfolg der Partei am Wahltag führen können. Vielleicht kann ich diesen Beitrag für das marktforschung.dossier mal anders angehen. Vielleicht aus der Ecke Literatur, Film, Kunst oder  literarisch-philosophisch? Weiterlesen

09 Jun

Inhouse Workshops: „Praxis der Marktforschung in Zeiten von Google & Co.“

Bestseller im Bereich „Marktforschung“

9.6.2015, 22:00. Platz 1 im Bereich „Marktforschung“ bei amazon Deutschland: Unser Buch „Zukunft der Marktforschung“ ist der #1 Bestseller. Die Ranglisten sind volatil – aber wir sind Bestseller. Hrsg. Bernhard Keller, Hans-Werner Klein, Stefan Tuschl bei Springer Gabler Buch Vorstellung: http://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-05400-7.
Ins Buch lesen: http://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-05400-7

 

Inhouse Workshops Marktforschung buchen

Das passt ja – noch sind Termine frei: Jetzt meinen eintägigen Inhouse Workshop „Einführung in die Marktforschung“ oder „Marktforschung 360° – von der Befragung zur Social Media Analyse“ buchen (inkl. persönlichem Freiexemplar des Bestsellers pro Teilnehmer) oder  buchen. Termine und Invest nach Absprache.  Email an hans-werner.klein (aet) DataBerata.de

Beste Grüße

Hans-Werner Klein

 

Die Hitliste bei Amazon am 9.6.2015, 22:00

 

besteller Hawe Gesamtliste Bestseller Hawe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Buch auf Platz 1

05 Mrz

Twenty54Labs – die Werkzeugmacher der Experten

Logo v2Ich bin sowohl DataBerata wie auch CIO der Twenty54Labs B.V. in Valkenburg, Niederlande.

Wofür stehen wir eigentlich bei Twenty54Labs?  Wir sehen immer wieder,  dass Fachexperten nicht zurecht kommen mit herkömmlichen ‘off-the shelf’ software tools, die behaupten für jeden Experten und Industriebereich den ‘magischen  Knopfdruck’ zu haben. Resultat: irgendwo sitzt ein armer Mensch, um auf Excel alles wieder zusammen zu basteln….

Damit geht wertvollen Zeit, Information und Kreativität verloren. Und viele Fachmenschen sind mehr beschäftigt mit einem Tool, als mit dem Inhalt.

Deshalb glauben wir an maßgeschneiderte Expertentools, wo der Fachmensch wieder „in control“ ist. Ein „Automatik-Teil“ sollte schnell Relevanz aus (grossen) Daten holen und den Experten mit einem intuitiv benutzbaren Tool unterstützen.

Unsere Tools nutzen dazu Statistik und Methoden aus der Marktforschung.  Egal ob es sich um Multi-Kausalitäts-Analysen, Predictive Mustererkennung handelt.  Auch „Ganzheitliches  Stammdaten Management“ und die Repräsentanz auf der Grundlage einer „Common-Data-Structure“  setzen unsere langjährige methodische und praktische Erfahrung um. 

Was machen wir anders, vielleicht sogar besser? Weiterlesen

04 Mrz

Studie zur Belastung Alleinerziehender

Klaus Heywinkel ist „Zeitkünstler“ – das ist keine offizielle Berufsbezeichnung. Aber es beschreibt sehr gut die Dienstleistungen, die er anbietet.

„Hatten Sie in den letzten 4 Wochen ausreichend Zeit für sich?”

Sinngemäß hat das statistische Bundesamt diese Frage 2014 in Haushalten gestellt – als eine von vielen Frage für die Erhebung unter dem Titel “Zeitverwendung”.

Klaus Heywinkel als Zeitkünstler wollte es detaillierter wissen: Was genau sind für Alleinerziehende die wichtigenThemen beim Umgang mit Zeit?

Wie gelingt es Alleinerziehenden z.B., Zeit für ihre berufliche Weiterentwicklung zu finden? Oder ihre Batterien wieder aufzuladen?

Um dies und noch viel mehr zu erfahren wurde von mir der Online-Fragebogen zur Studie entwickelt.

Die Ergebnisse der Studie von Klaus Heywinkel finden Sie hier. 

07 Jan

Verbrechen gegen die Menschlichkeit?

Gute Vorsätze umsetzen, Gute Umsätze generieren. Sehr Lesenswert.

Nehmen Sie ihr Web-Business wirklich ernst? Machen Sie etwas ausser Traffik bei Google kaufen? Was – Sie kaufen sogar bei „Traffik-Generatoren„? Puh, und investieren auch in Affiliate. Aha. Sind Sie auch sonst mutig? Ich meine, haben Sie echte Zahlen, was das alles bringt?Ob Sie nicht sogar vielleicht übervorteilt werden?

Was ich meine? Lesen Sie den Artikel von Avinash Kaushik (Leuchtturm und Macher im Bereich Webanalyse). Oder nehmen Sie direkt Kontakt zu mir auf. Schliesslich habe ich über 10 Jahre erfolgreich WebAnalyse bei der Telekom eingeführt und betrieben. Und weiss was Sie wissen sollten. Ich erstelle gerne praktikabel und effizient Ihre WebAnalyse inkl. Betrugsabwehr. Reden wir miteinander.

Hier der Link zu meinem Angebot 2015.

Hier der Link zu Avinash Kaushiks Artikel, von diesem stammt auch der etwas „laute“ Titel: „Digital Marketing Analysis Crimes against Humanity“ http://www.kaushik.net/avinash/digital-marketing-analytics-crimes-against-humanity/

 

06 Dez

Mitherausgeber: „Zukunft der Marktforschung“. Buch

„Zukunft der Marktforschung“ erschienen und schon Bestseller 

Blog-Artikel sind Momentaufnahmen – mit der selben Sorgfalt und Liebe zum Detail erstellt wie Bücher.  Unser Buch zur „Zukunft der Marktforschung“ ist ein Sammelwerk, der Kommentar vieler kenntnisreicher Menschen zum Thema „Welche Rolle wird die Marktforschung künftig für Unternehmen noch spielen?“.

Bücher werden höchstens neu aufgelegt und dabei „verändert“. Blogs werden weitergeführt und sind – wenn es optimal wird – lebendig.

Daher planen wir, das Buch im Web weiterzuführen. Der Diskussion über die Zukunft der Marktforschung eine Site zu geben. Über das „wo“ führen wir gerade Gespräche, das „wie“ ist uns auch schon klar: lebhaft und kenntnisreich.

Zum Buch:

Inhalt

Welche Rolle wird die Marktforschung künftig für Unternehmen noch spielen? Weiterlesen

24 Okt

Zukunft ist, wo der Ball sein wird, nicht wo er ist*

Freitag 17.10.2014. Kamer van Oranje, Oosterbeek (NL)

Das Treffen von Oosterbeek (NL) hat Freunde, Kollegen und Partner von Twenty54Labs zusammengebracht um über ein spannendes Thema über das  „Bedürfnis nach Wissen“  zu sprechen. Informatica, Cortex, Consetto und Twenty54Labs stellen sich der Frage, welche Bedürfnisse aktuell und zukünftig den Datenmarkt treiben werden.

DSCF7828

Datenquelle

In der verzaubernden Umgebung einer alten Orangerie in Oosterbeek (dort wurden auch die Photographien gemacht)  lassen wir leerzitierte Begriffe wie „Large Scale Data, Complex Data, Data Migration, Data Matching, Interfaces, Multi-Modale Datenbanken, Bi-Temporale Datenspeicherung, NoSQL, DataMining, Semantic Analytics, Natural Language Technology“ einfach mal links liegen und beschäftigen uns mit dem was dies bedeutet, und wie es nützlich gemacht werden kann. Weiterlesen

07 Mai

Zimmer frei: Marktforscher in „Wohngemeinschaft“

 

Die Research Plus bietet ein  interessantes Format – drei bis vier Impulsvorträge in rascher Folge, 15-20 Minuten jeweils. Unser Veranstaltungsort: Das Theater der „Wohngemeinschaft“, Köln, Richard-Wagner-Strasse, die Keimzelle einer sich ausbreitenden Bewegung. Gestern habe ich es zum ersten Male erlebt und auch ausprobiert.

15 Minuten sind gerade lang genug, um was erzählen zu können, aber auch kurz genug, um den Wunsch nach mehr zu wecken. Und das findet dann an der Theke oder im Gastraum der „Wohngemeinschaft“ statt. Wirklich tolle Location.

Die Themen am 6. Mai 2014

Wohnen und Leben im Jahr 2030 – wie kann man solch eine Vision bauen, ohne die Gegenwart einfach frisch angestrichen in die Zukunft zu projizieren? Dr. Tanja Pferdekämper (RWE Effizienz, Dortmund) hat interessante und gangbare Wege aufgezeigt. Stichwort: Unsere Autos sind eigentlich eine Vorwegnahme unserer Wohnzimmer der Zukunft. Elektronische Helferlein, Assistenzsysteme, Klimatisierung, Entertainment, Infotainment, Energieeffizienz. Ich freue mich auf die Zukunft, immer! Hier geht es zum Zukunftshaus in Bottrop (Video).

Facebook-Sucht: Gibt es die und was könnten Gründe sein? Prof. Dr. Christian Bosau zeigte mit einer empirischen Studie die psychologischen Abgründe einer Abhängigkeit von Social Media auf. FoMO ist es – The Fear of Missing Out – die Furcht, etwas zu verpassen, das die Peer-Group schreibt, postet, unternimmt, für richtig oder falsch bekundet. Soziale Kontrolle 3.0. Global Village. Gruppenzwang featured by Facebook. Sollte man drüber nachdenken! Nachgucken kann man hier.

Tonnenweise Meinungsäusserungen zu Produkten und Firmen im Web. Was kann Mafo damit machen? Zusammen mit dem Startup Consetto aus Darmstadt brachten wir einen kleinen Usecase auf die Bühne, eine Auswertung des Facebook-Accounts von FRoSTA. Ins Detail kann man bei 15 Minuten nicht gehen – aber aufzeigen, wie man mit Hilfe semantischer Werkzeuge automatisiert Meinungsäußerungen klassifizieren, auszählen, in Zusammenhänge bringen kann. Und dabei interessante Einblicke in die Dynamik von Social Media erhält. Semantische Analysen machen es möglich, schnell und effizient große unstrukturierte (sprachliche) Datenmengen zu analysieren.

Hat Spass gemacht – Danke an die Veranstalter. Ich komme wieder.

Meinungsvielfalt ist Trumpf: Hier der Artikel zur Veranstaltung auf der marktforschung.de.

18 Dez

Anleitung zum Wahrsagen

Wir sind ja unter uns – wann haben Sie zuletzt in ein Horoskop reingeschaut und gedacht “ mmh, eigentlich schrecklicher Blödsinn  – aber in meinem Fall ist was dran“?

Oder meinen Sie etwa, niemand glaubt diese Horoskope? Dann glauben Sie auch, das Thema Astrologie ist eher was für langweilige Silvester-Partys, oder? Mit psychologischen Persönlichkeitstests fährt man besser?

Der Reihe nach: Aufgeklärt wie wir sind, wissen wir: Die Sternbilder sind nur unsere zweidimensionale Sicht auf das Firmament. Sterne (also zumeist Sonnen und andere Selbstleuchter) sind  Lichtjahre voneinander entfernt, wir sehen diese hintereinander liegenden Lichtpunkte und malen uns eine Gestalt daraus. Und was war mit den Kalenderreformen, die die Zuordnung von Monaten zu Sternbildern verschoben haben – genauso wie das Taumeln der Erde bei ihrem Weg um die Sonne? Also Waage ist nicht mehr im Oktober, sondern 3 Monate später.

Und doch – manches Quentchen Wahrheit finden wir in diesen oftmals hellsichtigen Texten.

Wollen Sie es mal ausprobieren? Weiterlesen

02 Sep

The Sexiest Job of the 21rst Century

Seitdem ich Daten erhebe, entdecke, verarbeite, analysiere, interpretiere und in Informationen und Nutzen verwandle, also seit Beginn meines Arbeitens Mitte der 80er als Marktforscher wusste ich: Das ist der interessanteste Beruf der Welt.

Nun ja – wir schrieben das 20. Jhd. Weder die Zahlen noch das Zahlen waren so richtig „sexy“. Dabei haben wir Marktforscher bei der Geburt vieler Dinge und Prozesse geholfen – oder sie gerade angeregt. Zoomkameras, SMS, Kundenorientierung, Spielekonsolen, Happy Endings von Filmen, Käse, Wurst, Werbung (nur die witzige), Schokoriegel und Ökoprodukte. Das Aussehen von Laptops und die Nutzbarkeit der Software darauf.

Jetzt, im 21. Jhd gibt es „Big Data„. Also Große Datenmengen, in denen gesucht wird nach Zusammenhängen, Ideen, Kunden, potentiellen Kündigen und „sehr sehr bösen Menschen“. Und es gibt jede Menge von Big Data Haufen.

Mit diesem Thema beschäftigt sich ein Buch von Rudi Klausnitzer (Das Ende des Zufalls). Klausnitzer ist erfahrener Publizist und Medienwerker. Ihm gelingt es, aus der Sicht eines Nicht-Statistikers zu verstehen und weiterzudenken, was Big Data für unseren Alltag bedeutet. Für unser Leben, unsere Sicherheit bedeuten kann.  Schon mal empfehlenswert, weil gut und kundig geschrieben. Weiterlesen

22 Jun

Jede Münze hat drei Seiten. Mindestens!

Manche Weisheiten begleiten ein Leben lang.

Mein Statistik/Empirie-Prof gab uns mit: „Seid misstrauisch bei Offensichtlichem. Wenn euch zu einer  Korrelation nicht mindestens drei Erklärungen einfallen, wechselt den Beruf!“. Eine Übung, um darin fit zu bleiben, ist das Querdenken.

Das geht immer und überall – jeder Ort hat Übungsobjekte!  Weiterlesen

27 Mai

Störche, Big Data und Lehrer Bömmel

This Is The Beginning!

Jetzt scheint das Thema Big Data endgültig „kommunikabel“ zu sein: Der Titel im SPIEGEL 20/2013 lässt Big Data als gelungene Melange aus CSI, dem Orakel von Delphi und den römischen Auguren vergären. Fazit: Wir Menschen werden vorhersehbar  – weil berechenbar. Ergebnis: Verbrechen werden verhindert, Käufern werden die Wünsche aus den Daten ablesen. Na gut – eine Prise Kritik am System, das den Menschen gläsern werden lässt, ist auch enthalten. Meine Meinung dazu: Der Artikel weckt Interesse und Erstaunen – läßt aber Tiefe vermissen und ist sehr beschreibend.

Dann mach’s doch besser!

Die 100.000€-Frage: „Big Data – brauchen wir es auch?“ Stellen Sie die Frage doch jemandem, der sich auskennt. Vielleicht Ihrem Marktforscher, dem BI-Spezialisten, Ihrem Marketing  – oder dem Controlling. Die Antworten reichen voraussichtlich über die gesamte Palette:  „Ja!“ „Nein!“ „Vielleicht!?“.

OK, fragen sie uns, die Analysten, die Spezialisten. Wir haben den Status der Ratlosigkeit meist schon überwunden und fragen präziser nach. Denn: Aufklärung ist gefragt.

Dem Buzz-Word auf der Spur

Big Data bedeutet eigentlich nur, dass man sehr viele Daten gesammelt hat, dass man sich derer mit Methoden des exzessiven Data-Mining nähert. Oder einfacher:

Man sucht irgendwas im Heuhaufen. Das können Nadeln, Münzen, Werkzeug, ein Nugget oder auch eine Schatzkarte sein. Findet irgend welche Muster. Das ist der erste Schritt. Weiterlesen

12 Apr

Big Data, Astrophysik, Eifel

Was ist das, diese Art Antenne?

Es ist tatsächlich eine Antenne vom einem Radioteleskop in der Eifel. Der „Astropeiler Stockert“ wurde 1957 von der Uni Bonn in Betrieb genommen und war lange Zeit das größte und präziseste frei bewegliche Radioteleskop, um Astronomen und Astrophysikern große Datenmengen zur Auswertung bereit zu stellen.

So haben die Daten vom Stockert u.a. nachweisen können, dass unsere Galaxy eine spiralförmige Struktur hat. Eine Art Big Data Analyse, die zur Positionsbestimmung des Unternehmens Erde diente.

DSCF1803

Heute dient der Astropeiler sowohl der Forschung wie auch der Kommunikation. Amateurfunker sind sehr aktiv beim Erhalt des Radioteleskops und nutzen die 25m große Parabol-Antenne, um über den Mond als Reflektor weltweit in Kontakt zu treten.

Das Gebäude, das den Radiopeiler trägt ist auch sehr interessant gestaltet.

27 Mrz

Wenn unsere Aufmerksamkeit blinzelt

Wenn unsere Aufmerksamkeit blinzelt.
von Dirk W. Eilert, Eilert Akademie, Berlin

Vielen Dank, Dirk, für diesen Big Data Beitrag der anderen Art.

Einleitung
Die Analyse von „Big Data“ ist für unser Gehirn eine alltägliche Übung – über 1 GB an Informationen erreichen all‘ unsere Sinne in jeder Sekunde. Dass wir damit zu Recht kommen, verdanken wir einem meistens perfekten Zusammenspiel von limbischen System und frontalem Kortex – oder: Intuition und Denken. Und wir können unsere Filter trainieren und neu konfigurieren.

Dirk W. Eilert
Es gibt in der Forschung Hinweise darauf, dass Menschen, die regelmäßig meditieren, Mikroexpressionen besser erkennen. Und das auch, wenn sie nie ein spezielles Training zur Mikroexpressionserkennung absolviert haben. Woran genau das liegt, hat die Wissenschaft noch nicht rausgefunden. Zwei Vermutungen liegen nah. Der bekannte deutsche Neurophysiologe Wolf Singer sagt dazu: „Es ist noch unklar, ob Meditationsgeübte die Mikroexpressionen besser wahrnehmen, weil sie einen reduzierten attentional blink haben oder weil sie die Kontrolle von Emotionen besonders trainiert haben.“ (den kompletten Beitrag von Wolf Singer finden Sie hier)

Der attentional blink (deutsch: Aufmerksamkeitsblinzeln) ist ein Phänomen der Kognitionspsychologie. Dabei Weiterlesen

25 Mrz

Size doesn’t matter, Mr. Big

Big Data – warum eigentlich nicht?!
The bigger the better! Steckt nicht in „Größe“ ein Vorteil in der Datenanalyse?

Erst einmal – wir sind hier nicht an der Frittenbude, wo wir einen Double-Cheese-Tripple-Salad Monster Big Burger bestellen und wirklich mehr bekommen – sondern im Bereich der Datenanalyse.  Wir wissen zwar oder ahnen – irgendwo in den Terrabyte an Daten, da steckt was. Wissen über das Unternehmen, Prozesse, Marketing, Kunden, Vertrieb, unsere Produkte.

Aber was genau ist drin in der Wundertüte? Und, genau: Was hat BIG damit zu tun? Es ist nicht alles das gleiche, was „Big“ genannt wird. Groß werden Datenmengen,

  1. wenn man nicht genau drauf achtet, was man alles sammelt,
  2. wenn’s passiert ist, und Daten sich über die Zeit angehäuft haben, Weiterlesen
13 Feb

Shitstorm voraus! Wo denn?

Das Mitmachnetz ist da, aber bekommen Sie alles mit, was man so über Ihre Produkte oder Ihr Unternehmen erzählt?
All‘ die Pointen und Aphorismen, die Begeisterungsstürme oder auch den Shitstorm in Twitter, Facebook, Foren, Blogs. Klar, die bekannten Blogger werden „gehört“.
Aber die Menge, unsere Zielgruppen, die Menschen, kennen Sie deren Meinung?

Wenn Sie als Verantwortlicher für ihre Firma gerne wissen möchten, was da so gesprochen wird, was tun Sie da? Sie sind interessiert an Inhaltlichem, aber auch an der Tonalität – positives, Begeisterung und Lobhudelei – aber auch negatives, Enttäuschung bis hin zum Shitstorm. Idealerweise möchten Sie Trends sehr früh erkennen, um rechtzeitig agieren zu können. Mit Verstand und Augenmaß statistisch abgesichert Maßnahmenpläne umzusetzen, je nachdem wohin „Die öffentliche Meinung“ steuert oder gesteuert wird. Weiterlesen

15 Jan

Studie zeigt: Wie eine gute Suche Ihre Kunden zufriedener macht.

Es klingt eigentlich schon überzeugend: Setzen Sie auf Ihrer Website eine „gute Suche“ ein, das macht diese informativer und attraktiver.

Aber ist das wirklich so? Und vor allem – was ist eine „gute Suche“? 

Art Divine, ein Pionier im Bereich der semantischen Suche, wollte es genauer wissen. Zusammen mit Prof. Dr. Thomas Wirth von der Dualen Hochschule Baden Württemberg hat das Bonner Unternehmen eine Studie durchgeführt, in der die Qualität der Antworten auf Suchanfragen auf Websites beurteilt wurden.

Die Beurteiler hatten eine Liste von üblichen Suchanfragen, nichts exotisches. Die Weiterlesen

17 Dez

Wie Sie wahrscheinlich einen 6er im Lotto haben werden (inkl. 2er Tipps)

In „meiner“ Wissenschaft, der Statistik, gibt es den wundersamen Begriff der Wahrscheinlichkeit. Der umgangssprachliche Begriff „wahrscheinlich“ (der Sie vielleicht diesen Artikel lesen machte, stimmst?) meint oftmals „eher, ziemlich sicher, bestimmt“. „Wahrscheinlich sehen wir uns Weihnachten mit der Familie“ bedeutet zumindest hier im Raum Bonn: Eine Torte mehr backen.

Weiterlesen

13 Dez

Klare Empfehlung: Weihnachtslektüre

Kennen Sie Herrn Rolf Dobelli? Ich mag seine Bücher (Kunst des klaren Denkens; Kunst des klaren Handelns), die nach Lektüre und vor allen Dingen bei Änderung des Verhaltens das Reintappen in so manche Falle verhindern können.

Häufig zitiert Rolf Dobelli den Nobelpreisträger David Kahneman. In seinem Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“ legte er die Grundlagen für eine gesamtheitliche Sicht auf die Prämissen unseres Handelns: Ist es Intuition vs. Nachdenken? Oder Intuition und Nachdenken?

Weiterlesen

11 Dez

Stichproben in der Weihnachtsbäckerei

Was verstehen Sie unter „repräsentativ“? Eine Villa in Grunewald? Das weitläufige Landgut in der Provence? Eine Form der Monarchie?

Statistiker nutzen diesen Begriff auch.  Auch wenn sie nicht zu Wohlstand oder Reichtum gekommen sind – nur sind es bei ihnen die „repräsentativen Stichproben“, die erwähnt werden.

Repräsentativ – damit ist nicht gemeint, mit einer goldenen Stricknadel den Dresdner Stollen im Ofen zu überprüfen, ob er schon fertig gebacken ist, oder noch Teig an der Nadel klebt.

Weiterlesen

11 Dez

Mozarts musikalisches Würfelspiel

Heute schon den eigenen Mozart gewürfelt? Bei Zahlen und Mathematik denken wenige Leute an Musik, auch wenn der eigene MP3-Player im Grunde seines Seins mehr ein Rechner als ein Instrument ist.

Zu Zeiten von Wolfgang Amadeus Mozart gab es eine Menge an Würfelmusik. Ja genau – die Noten oder ganze Takte wurden erwürfelt und die zufällig entstehende Musik gespielt.

Weiterlesen