02 Nov

Herbst 2017: Industrie 4.1, AI und Dark Data sind da – und Hadoop ist obsolet?

„Grau, teurer Freund, ist alle Theorie
und grün des Lebens goldner Baum
Johann Wolfgang von Goethe; Faust 1, Studierzimmer.
„The proof is in the pudding“
Jurgen Moerman, CEO Twenty54Labs

In den vergangenen Monaten hat sich in unserer Branche sehr viel getan, mit Wucht geht es raus aus der manchmal akademischen Ecke hin zum praktischen nutzenorientierten Handeln.

Das wird von manchen Industrie 4.1 genannt. das .1 soll für „die nächsten praktischen Schritte“ stehen.
Bisher dachte ich, das sei – nicht zuletzt durch die Initiativen wie LNI40 –   längst inkludiert und würde täglich geschehen.
Nun denn, wir freuen uns, die nächste Stufe der Industrie 4.0 Dienstleistungen, 4.1, schon vor der offiziellen Kundgabe betrieben zu haben: Datenbasierte Optimierung, Steuerung und Wartungsprognose für den Wirkbetrieb „in echt“.

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20 Jan

Papa, was machst Du als Databerata eigentlich so?

Wie erklärt man, wenn man nicht Arzt, Bäcker, Händler oder Metzger ist, seinen Kindern, was man so macht? Ich habe es so probiert:

„Ich bin  Data Scientist in meiner eigenen Firma mit dem Namen Twenty54Labs. Die Zentrale der Firma ist in Valkenburg (NL) und es gibt noch Kollegen in Bonn (D) und  Santa Rosa (Kalifornien / USA).

Data Scientist – was macht er denn da genau? 

„Die Aufgabe eines Data Scientist ist es, aus großen Datenmengen Informationen zu gewinnen, Zusammenhänge zu erklären und Empfehlungen abzuleiten. Dazu bedient er sich Werkzeugen aus Mathematik und Statistik. Weiterlesen

07 Dez

Cambridge Analytica. Oder wie man neue Werbemöglichkeiten erfindet.

7.12.2016      Welche Chancen haben Unternehmen, die das Verhalten von Menschen über die Schaltung von Werbung im Web (Adds)  – oder das „Injizieren“ von Kommentaren und Posts – mit ausreichender Wucht zu beeinflussen versuchen?

Als Data Scientist, Autor und Unternehmer interessiert mich dieses Thema aus professioneller Sicht. Und endlich gibt es einen Use Case dazu: Titel „Cambridge Analytica, Trump, Brexit und noch ganz viel mehr!“.

Hier die wichtigsten Ergebnisse.

In „Das Magazin“ erscheint am 3.12.2016 der folgende Artikel über Michal Kosinski, einen Data Scientist, der herausragende Grundlagenforschung betrieben hat.  https://www.dasmagazin.ch/2016/12/03/ich-habe-nur-gezeigt-dass-es-die-bombe-gibt/

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07 Nov

DHBW Special: Digitale Transformation

Am Studiengang Onlinemedien der DHBW Campus Mosbach haben StudentInnen das Thema „Digitale Transformation“ aufbereitet. Nachgefragt, Interviews geführt und daraus kurze Video-Clips gestaltet.

Im Rahmen einer Semesterarbeit sind dabei interessante Aspekte des „schweren“, für die Industrie und Gesellschaft existentiellen –   aber manchmal auch merkwürdig nebulös und überfrachtetet erscheinenden Themas herausgearbeitet worden.

Hier die vollständige Galerie der Videos auf der Website der DHBW:  http://www.mosbach.dhbw.de/onlinemedien/projekte/digitale-transformation.html

Im Teil 3 sind Teile meines Interviews zu sehen, pointiert geschnitten. Dieser Teil beleuchtet die Aspekte, welche Auswirkungen auf die Arbeit erwartet werden können aus der Sicht eines „DataBeratas“ – und welche Qualifikationen Menschen für diese Zeiten mitbringen sollten.

Sie möchten mehr wissen, sich informieren, ihre Mannschaft trainieren und fit machen? Kontakt zu mir – hier,  auf „multichannel“ Wegen.

11 Mai

Was – schon wieder Zukunft? Ein Blick hinter den Vorhang.

Was erwartet interessierte Menschen im Herbst diesen Jahres in Sachen Zukunft und Daten und Marktforschung? Einiges Neues.

Nach dem wirklich überwältigenden Erfolg der „Zukunft der Marktforschung“ (Herausgeber Keller / Klein / Tuschl bei Springer Gabler) wurden wir seitens Marktforscher und Verlag gebeten, eine Fortführung herauszugeben.

Der „erste Band“ beschäftigt sich mit dem  Thema, ob es eine Zukunft überhaupt noch für die Marktforschung gibt.

Band 2 erkundet die Zukunft noch mutiger:

Marktforschung der Zukunft – Mensch oder Maschine?

Bewährte Kompetenzen in neuem Kontext. Erscheinungsdatum Mitte Oktober 2016.

Interessiert? Soviel sei schon einmal erzählt: Dieses Buch macht deutlich, wie Big Data, Social Media, automatisierte sowie innovative Methoden das Berufsfeld der Weiterlesen

22 Sep

Crowdsourcing Kultur Sponsoring. Mama meditiert.

Mama meditiert* auf startnext.com

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„Mama meditiert“ ist ein Kinderbuch mit Texten von Tanja Klein und Illustrationen von Sharon Calman.

Wearables, lustig-praktische Ladestationen für das Smartphone, ein Elektro-Roller-Trike, nachrüstbarer Pedelec-Antriebe – all das vermutet man auf einer Crowdfunding Plattform. Aber ein ein Bildungsprojekt für Flüchtlinge, ein Buch über den MSV Duisburg, ein Theaterprojekt crowdfunden? Oder gar ein Bilderbuch?

Ja. Läuft. Auf Startnext.com.

Die Autorin Frau Tanja Klein und die Illustratorin Sharon Calman haben bemerkenswerte Erfahrungen mit ihrem Projekt „Mama meditiert“ gemacht:

  • Seit fast 5 Jahren spontane Begeisterung in der Zielgruppe über die wunderbaren Bilder und die humorvollen Texte, teilweise Interviews von Menschen, die meditieren.
  • Aber: Keiner der renommierten (Kinderbuch-)Verlage hatte bisher zugegriffen. Bis die beiden auf einen Kleinstverlag aus Köln gestoßen sind.

Und dann öffneten sich neue Perspektiven. Hier die ganze Geschichte in meinem Blog. Oder einfach auf Startnext gehen … und SupporterIn werden.
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17 Aug

Marktforscher, gibt es die denn noch?

„Marktforscher, gibt es die denn noch?“ war die provokative Frage auf einer Geburtstagsfeier an mich. Mein Blutdruck steigt, das Jagdfieber ebenfalls, ich will auf den Grund dieser Aussage kommen. Sehe mich nicht so gerne auf der „Roten Liste“ der aussterbenden Arten.

Es stellt sich heraus, dass in einem gar nicht so kleinen Unternehmen der Konsumgüterbranche eigentlich nur noch die üblichen Standardtools „bestellt“ werden. Ohne Briefing oder De-Briefing. Gründe? Vielfältig. Unter anderem: Die Beratungsqualität der Marktforscher war angeblich eher, naja, auf dem Niveau von Allgemeinwissen.

Also ordert man ein automatisiertes Standardtool zu Standardpreisen beim günstigsten Anbieter – und hat nun eher die vertriebsorientierten Youngster als Ansprechpartner. Die sich dann direkt mit den PraktikantInnen im Vertrieb oder Marketing unterhalten.

Andererseits – mit wem sollte sich ein erfahrener Marktforscher des Instituts auch austauschen? Der betriebliche Marktforscher ist dem Unternehmen „abhanden“ gekommen.  Der Posten wurde nicht neu besetzt.

Der daran leidende Chef des Marketings hat allerdings eine sehr persönliche Lösung gefunden: Er holt sich einen pensionierten Marktforscher als Berater fallweise dazu, der lange dieses Unternehmen betreut hat und die Branche kennt.

Erkenntnis einer Party: Und ich dachte, meine Glosse zum Thema „Beratungsqualität in der Mafo“ in der Planung & Analyse Online: „Jetzt an die Zukunft denken“ sei nun sehr zugespitzt gewesen.

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09 Jun

Inhouse Workshops: „Praxis der Marktforschung in Zeiten von Google & Co.“

Bestseller im Bereich „Marktforschung“

9.6.2015, 22:00. Platz 1 im Bereich „Marktforschung“ bei amazon Deutschland: Unser Buch „Zukunft der Marktforschung“ ist der #1 Bestseller. Die Ranglisten sind volatil – aber wir sind Bestseller. Hrsg. Bernhard Keller, Hans-Werner Klein, Stefan Tuschl bei Springer Gabler Buch Vorstellung: http://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-05400-7.
Ins Buch lesen: http://link.springer.com/book/10.1007%2F978-3-658-05400-7

 

Inhouse Workshops Marktforschung buchen

Das passt ja – noch sind Termine frei: Jetzt meinen eintägigen Inhouse Workshop „Einführung in die Marktforschung“ oder „Marktforschung 360° – von der Befragung zur Social Media Analyse“ buchen (inkl. persönlichem Freiexemplar des Bestsellers pro Teilnehmer) oder  buchen. Termine und Invest nach Absprache.  Email an hans-werner.klein (aet) DataBerata.de

Beste Grüße

Hans-Werner Klein

 

Die Hitliste bei Amazon am 9.6.2015, 22:00

 

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Das Buch auf Platz 1

05 Mrz

Twenty54Labs – die Werkzeugmacher der Experten

Logo v2Ich bin sowohl DataBerata wie auch CIO der Twenty54Labs B.V. in Valkenburg, Niederlande.

Wofür stehen wir eigentlich bei Twenty54Labs?  Wir sehen immer wieder,  dass Fachexperten nicht zurecht kommen mit herkömmlichen ‘off-the shelf’ software tools, die behaupten für jeden Experten und Industriebereich den ‘magischen  Knopfdruck’ zu haben. Resultat: irgendwo sitzt ein armer Mensch, um auf Excel alles wieder zusammen zu basteln….

Damit geht wertvollen Zeit, Information und Kreativität verloren. Und viele Fachmenschen sind mehr beschäftigt mit einem Tool, als mit dem Inhalt.

Deshalb glauben wir an maßgeschneiderte Expertentools, wo der Fachmensch wieder „in control“ ist. Ein „Automatik-Teil“ sollte schnell Relevanz aus (grossen) Daten holen und den Experten mit einem intuitiv benutzbaren Tool unterstützen.

Unsere Tools nutzen dazu Statistik und Methoden aus der Marktforschung.  Egal ob es sich um Multi-Kausalitäts-Analysen, Predictive Mustererkennung handelt.  Auch „Ganzheitliches  Stammdaten Management“ und die Repräsentanz auf der Grundlage einer „Common-Data-Structure“  setzen unsere langjährige methodische und praktische Erfahrung um. 

Was machen wir anders, vielleicht sogar besser? Weiterlesen

04 Mrz

Studie zur Belastung Alleinerziehender

Klaus Heywinkel ist „Zeitkünstler“ – das ist keine offizielle Berufsbezeichnung. Aber es beschreibt sehr gut die Dienstleistungen, die er anbietet.

„Hatten Sie in den letzten 4 Wochen ausreichend Zeit für sich?”

Sinngemäß hat das statistische Bundesamt diese Frage 2014 in Haushalten gestellt – als eine von vielen Frage für die Erhebung unter dem Titel “Zeitverwendung”.

Klaus Heywinkel als Zeitkünstler wollte es detaillierter wissen: Was genau sind für Alleinerziehende die wichtigenThemen beim Umgang mit Zeit?

Wie gelingt es Alleinerziehenden z.B., Zeit für ihre berufliche Weiterentwicklung zu finden? Oder ihre Batterien wieder aufzuladen?

Um dies und noch viel mehr zu erfahren wurde von mir der Online-Fragebogen zur Studie entwickelt.

Die Ergebnisse der Studie von Klaus Heywinkel finden Sie hier. 

17 Feb

Sind Sie etwa fremdgegangen an Weiberfastnacht?

Weiberfastnacht 2015, Bonn. Ich hab fremd geschrieben. Die Verlockung war zu groß. In einem 90 minütigen Rausch* habe ich es dann gemacht.

Sie heisst p&a. 20 Jahre nach dem ersten Mal. Damals ging es um „Neuronale Netze – Mode oder Methode“. Damals ein zukunftsweisender Ansatz, mit selbstlernenden Algorithmen Daten zu clustern oder Faktorenanalyse durchzuführen oder auch Multikausalitätsanalysen einem Neuronalen Netzwerk zu überlassen.

Die Ergebnisse waren erstaunlich – wie aber häufig kam das schale Gefühl danach:  Was bringen wunderbar tolle Methoden, wenn die Kunden (zu Recht!) „nur“ an den Ergebnissen interessiert sind? Weiterlesen

06 Dez

Mitherausgeber: „Zukunft der Marktforschung“. Buch

„Zukunft der Marktforschung“ erschienen und schon Bestseller 

Blog-Artikel sind Momentaufnahmen – mit der selben Sorgfalt und Liebe zum Detail erstellt wie Bücher.  Unser Buch zur „Zukunft der Marktforschung“ ist ein Sammelwerk, der Kommentar vieler kenntnisreicher Menschen zum Thema „Welche Rolle wird die Marktforschung künftig für Unternehmen noch spielen?“.

Bücher werden höchstens neu aufgelegt und dabei „verändert“. Blogs werden weitergeführt und sind – wenn es optimal wird – lebendig.

Daher planen wir, das Buch im Web weiterzuführen. Der Diskussion über die Zukunft der Marktforschung eine Site zu geben. Über das „wo“ führen wir gerade Gespräche, das „wie“ ist uns auch schon klar: lebhaft und kenntnisreich.

Zum Buch:

Inhalt

Welche Rolle wird die Marktforschung künftig für Unternehmen noch spielen? Weiterlesen

24 Jun

Wer wissen will, muss leiden

Marktforschung kann manchmal schmerzhaft sein.

 

Marktforschung ist schön – macht Spass. Bringt uns Wissen und neue Erkenntnisse. Ist nützlich, sehr sogar. Hilft, Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Nerv, Nerv, Nerv!

Aber ehrlich: Wir Marktforscher können Kunden ganz schön nerven: Als erstes stellen wir Marktforscher Fragen an den Auftraggeber, wollen ge“briefed“ werden. Lassen im Sinne der Sache nicht locker herauszufinden, was wir herausfinden sollen. Nicht genug, dann besprechen wir mit dem Kunden auch noch geeignete Instrumente, korrigieren seine Formulierungen und eigene Versuche, Fragen in „Fragen“ zu giessen.

 Die Feldzeit beginnt! Und Auswertung – wie fein! Weiterlesen

18 Jun

Global Pulse – Big Data Analytics für Projekte der UN

United Nations Global Pulse

Wie schafft es die UN, ein Monitoring in Echtzeit hinzubekommen, um bei sich anbahnenden lokalen oder globalen sozio-ökonomischen Krisen sehr schnell und effizient einen Überblick zu verschaffen, möglichst schon Krisen im Entstehen zu bemerken um dann früher über Massnahmen entscheiden zu können?

„Big Data“ könnte helfen: Die UN wird dies mit der Auswertung „Digitaler Quellen“ erreichen – das sind Nachrichten, Tweets, Sensorik, öffentliche Datenquellen. Geeignete Verfahren aus dem Umfeld Big Data können diese riesigen Datenmengen analysieren und mit der Expertise von Fachleuten als Informationspool mit Warnfunktionen bereitstellen.

Zur Zeit gibt es Global Pulse Labs in New York, Jakarta und Kampala. 

Ein wichtiges Projekt, dass helfen kann, die Welt für viele einen angenehmeren Ort zu machen.

Hier geht es zur Global Pulse Website der UN: Weiter

 

08 Mai

„Eure Eltern überweisen – Ihr twittert“

 

Wem gehört das Internet? Was tun wir aktiv und wirksam, um es freier von Schnüffelei und Blockwarttümelei zu machen?

Und wie viel ist uns das Netz – von dem wir behaupten es sei „UNSER“ Netz denn wert?

Sind wir wirklich aktiv – oder klicken wir unser Gewissen mit einer Online Petition hier und einem #GuterMenschIchBin da frei?

Sascha Lobo schwillt der Kamm – auf der re:publica 2104 pikste er in seiner Keynote mit spitzen Worten in den bis zum Platzen mit heisser Luft gefüllten Ballon des symbolischen Handelns in Sachen Überwachungs-Skandal.

Rummmmmmspeng! Der Knall müsste wach machen – aber reicht er auch zu mehr als einem neuen Hashtag #SaschaSuperRechtHat?

Was kann man – falsch, was können wir – auch falsch: Was kann ich tun? Twittern ist noch weniger als Beten. Aktiv sein, aber wie? In Sachen Umweltschutz soll, so Sascha Lobo, mehr an finanziellen Aktivitäten los sein? Ja, stimmt: „Eure Eltern überweisen – Ihr twittert“. Die Bekasine ist mehr bespendet als die Institution Netzpolitik e.V. Die Bekasine ist eine Schnepfenart.

Im Umweltschutz gibt es etablierte Organisationen mit Programmen, Aktivitäten, politischen Angang. Und niedliche Robbenbabys, untergehende Urlaubsparadiese, und jede Menge Drohszenarien (stopp – nein, der Meeresspiegel steigt nicht, wenn das Eis des Nordpols schmilzt!). Und die Bekasine.

Sascha Lobos Drohpotential ist, sich zum Sprecher der Bewegung zu machen.  OK. An wen noch darf ich denn spenden? Netzpolitik.org – OK. Die Piraten, die sich mal wieder selbst abschaffen? Chaos Computer Club? Wer kann mein Geld, meine Ideen und Zeit gut brauchen, nützlich einsetzen?

Oder – ist Spenden auch nur die kommerzielle Schwester von Twittern? Naja, die Bekasine wird beschützt vom Geld und in Bayern 120 Menschen. Die „Netzneutralität“ hatte 2 Mitarbeiter. Hmmm?!

Die Kritik sitzt, getroffen, Sascha. Betroffen. Verstanden. Aber die Frage wird umso dringlicher nun: Was genau tun? Politik begleiten, lange begleiten, noch länger begleiten. Nadelstiche setzen immer wieder und: den langen Weg gehen. Also raus aus Facebook, rein ins Vergnügen – äh, die Politik? Denn in Facebook wird sowie so nur gepostet, nicht gelesen. Ist aber ein andres Thema. Facebook ist meiner Meinung nach eine Speakers Corner für Missionare und Überzeugte und Eiferer und Katzenposter und alle alle alle, die entweder nicht schreiben können und es wissen und zitieren. Oder selbst das nicht können und Bilder und Videos posten. Als Super RTL III. Aber anderes Thema.

Ich werde mir Gedanken machen – und das Ergebnis dann posten. Hashtag #RatStattTatenlos.

Und zum Gucken Saschas Keynote hier bei SPON …

07 Mai

Zimmer frei: Marktforscher in „Wohngemeinschaft“

 

Die Research Plus bietet ein  interessantes Format – drei bis vier Impulsvorträge in rascher Folge, 15-20 Minuten jeweils. Unser Veranstaltungsort: Das Theater der „Wohngemeinschaft“, Köln, Richard-Wagner-Strasse, die Keimzelle einer sich ausbreitenden Bewegung. Gestern habe ich es zum ersten Male erlebt und auch ausprobiert.

15 Minuten sind gerade lang genug, um was erzählen zu können, aber auch kurz genug, um den Wunsch nach mehr zu wecken. Und das findet dann an der Theke oder im Gastraum der „Wohngemeinschaft“ statt. Wirklich tolle Location.

Die Themen am 6. Mai 2014

Wohnen und Leben im Jahr 2030 – wie kann man solch eine Vision bauen, ohne die Gegenwart einfach frisch angestrichen in die Zukunft zu projizieren? Dr. Tanja Pferdekämper (RWE Effizienz, Dortmund) hat interessante und gangbare Wege aufgezeigt. Stichwort: Unsere Autos sind eigentlich eine Vorwegnahme unserer Wohnzimmer der Zukunft. Elektronische Helferlein, Assistenzsysteme, Klimatisierung, Entertainment, Infotainment, Energieeffizienz. Ich freue mich auf die Zukunft, immer! Hier geht es zum Zukunftshaus in Bottrop (Video).

Facebook-Sucht: Gibt es die und was könnten Gründe sein? Prof. Dr. Christian Bosau zeigte mit einer empirischen Studie die psychologischen Abgründe einer Abhängigkeit von Social Media auf. FoMO ist es – The Fear of Missing Out – die Furcht, etwas zu verpassen, das die Peer-Group schreibt, postet, unternimmt, für richtig oder falsch bekundet. Soziale Kontrolle 3.0. Global Village. Gruppenzwang featured by Facebook. Sollte man drüber nachdenken! Nachgucken kann man hier.

Tonnenweise Meinungsäusserungen zu Produkten und Firmen im Web. Was kann Mafo damit machen? Zusammen mit dem Startup Consetto aus Darmstadt brachten wir einen kleinen Usecase auf die Bühne, eine Auswertung des Facebook-Accounts von FRoSTA. Ins Detail kann man bei 15 Minuten nicht gehen – aber aufzeigen, wie man mit Hilfe semantischer Werkzeuge automatisiert Meinungsäußerungen klassifizieren, auszählen, in Zusammenhänge bringen kann. Und dabei interessante Einblicke in die Dynamik von Social Media erhält. Semantische Analysen machen es möglich, schnell und effizient große unstrukturierte (sprachliche) Datenmengen zu analysieren.

Hat Spass gemacht – Danke an die Veranstalter. Ich komme wieder.

Meinungsvielfalt ist Trumpf: Hier der Artikel zur Veranstaltung auf der marktforschung.de.

11 Apr

Wir müssen reden …

Wieder Zufallsfunde – Querdenken beim Brötchen holen. Unser Big Data Prozessor zwischen den Ohren versteht Zusammenhänge – und Spass. Zum Beispiel, wenn „Dinge“ plötzlich mit einander kommunizieren wollen.

Da braucht es kein „Internet of Things“, nur Augen, Hirn und Kamera.

Der Rheinländer vertraut dem Hermes Boten. In bestem Bönnsch.

IschGlaube

Hermes Bote: Versprochen. Hier versenden Sie einfach und sicher.
Jürgen Hausmann: Isch glaub‘ et Disch!

 

Auch die Musiker scheinen zu kommunizieren – oder die Plakatkleber schaffen Zusammenhänge und lachen sich einen …

Roger Cicero und Peter Kraus im Dialog über die Zukunft …

ZumSchluss

Roger Cicero: Was immer auch kommt
Peter Kraus: Das Beste kommt zum Schluss

Schönen Tag noch

 

18 Dez

Anleitung zum Wahrsagen

Wir sind ja unter uns – wann haben Sie zuletzt in ein Horoskop reingeschaut und gedacht “ mmh, eigentlich schrecklicher Blödsinn  – aber in meinem Fall ist was dran“?

Oder meinen Sie etwa, niemand glaubt diese Horoskope? Dann glauben Sie auch, das Thema Astrologie ist eher was für langweilige Silvester-Partys, oder? Mit psychologischen Persönlichkeitstests fährt man besser?

Der Reihe nach: Aufgeklärt wie wir sind, wissen wir: Die Sternbilder sind nur unsere zweidimensionale Sicht auf das Firmament. Sterne (also zumeist Sonnen und andere Selbstleuchter) sind  Lichtjahre voneinander entfernt, wir sehen diese hintereinander liegenden Lichtpunkte und malen uns eine Gestalt daraus. Und was war mit den Kalenderreformen, die die Zuordnung von Monaten zu Sternbildern verschoben haben – genauso wie das Taumeln der Erde bei ihrem Weg um die Sonne? Also Waage ist nicht mehr im Oktober, sondern 3 Monate später.

Und doch – manches Quentchen Wahrheit finden wir in diesen oftmals hellsichtigen Texten.

Wollen Sie es mal ausprobieren? Weiterlesen

04 Okt

Angst, Flucht, Angriff: Tote Mutter, Waise, Helden

Ich sitze gerade an einem etwas schwierigeren Kapitel, wie der Umgang mit datenbasierten Informationen erleichtert werden kann, recherchiere, als ich die Nachricht lese.

Mutter in Washington von Polizei erschossen. Verhielt sich verdächtig. Ich lese weiter, recherchiere, lese benachbarte Artikel.

Ich denke nach. Auf einem Zettel eine Collage meiner Gedanken:

Ein US Senator spricht aus: Die USA ist im Krieg. Gegen wen? Gegen das eigene Volk? Für was oder wen?

Krieg macht Angst. Krieg macht keine Helden, sondern nur Opfer. Krieg bringt willentlich Menschen in Situationen, andere umzubringen. Aus Angst. Kriege sind gewollt, werden geführt, jemand hat etwas vom Krieg: Macht, Geld, Erfüllung eigener Psychopathien. Zerstörungswut.  Weiterlesen

02 Sep

The Sexiest Job of the 21rst Century

Seitdem ich Daten erhebe, entdecke, verarbeite, analysiere, interpretiere und in Informationen und Nutzen verwandle, also seit Beginn meines Arbeitens Mitte der 80er als Marktforscher wusste ich: Das ist der interessanteste Beruf der Welt.

Nun ja – wir schrieben das 20. Jhd. Weder die Zahlen noch das Zahlen waren so richtig „sexy“. Dabei haben wir Marktforscher bei der Geburt vieler Dinge und Prozesse geholfen – oder sie gerade angeregt. Zoomkameras, SMS, Kundenorientierung, Spielekonsolen, Happy Endings von Filmen, Käse, Wurst, Werbung (nur die witzige), Schokoriegel und Ökoprodukte. Das Aussehen von Laptops und die Nutzbarkeit der Software darauf.

Jetzt, im 21. Jhd gibt es „Big Data„. Also Große Datenmengen, in denen gesucht wird nach Zusammenhängen, Ideen, Kunden, potentiellen Kündigen und „sehr sehr bösen Menschen“. Und es gibt jede Menge von Big Data Haufen.

Mit diesem Thema beschäftigt sich ein Buch von Rudi Klausnitzer (Das Ende des Zufalls). Klausnitzer ist erfahrener Publizist und Medienwerker. Ihm gelingt es, aus der Sicht eines Nicht-Statistikers zu verstehen und weiterzudenken, was Big Data für unseren Alltag bedeutet. Für unser Leben, unsere Sicherheit bedeuten kann.  Schon mal empfehlenswert, weil gut und kundig geschrieben. Weiterlesen

09 Aug

Brecht, 17. Juni, Wiki Leaks, Ed Snowden, PRISM, Xkeyscore…

Erinnern Sie sich auch an die gebetsmühlenhafte Wiederholung des Satzes „Die Welt  wird eine andere sein nach 9/11?“. Solange, bis sich dies in die Hirne eingefressen hat? Bitte – keine Verschwörungstheorien. Nur einfach Nachdenken, was aus dieser kollektiven Referenz gemacht wurde.

Ja, 9/11 war ein Schock für die USA, im eigenen Land von „aussen“ „angegriffen“ zu werden, so als wenn jemand in das gesicherte Haus einsteigt, klaut und es verwüstet. Aber es wurde auch so oft als „Schock“ kommuniziert, bis es kollektiv als einschneidend empfunden wurde und als gemeinsame Referenz für „das darf nie wieder passieren“ für das Land gelten konnte. Ergebnis: Keine Heilung für die kollektive Seele, sondern eine Traumatisierung, die verankert wurde.

Reflexartig reagiert die kollektive Amygdala nun auf alles, was als „Bedrohung“ bezeichnet werden kann – und misstraut. Aber wem, wann? Woher stammt „die Bedrohung“, von innen oder aussen – oder von ganz innen, unserer Psyche? Wer hat was von der Bedrohung? Wer hat was von der Sicherung eines Landes?

Gedanken, die in der Frage münden: Ist es besser, wenn ein Staat erst einmal jedem misstraut? Wer ist dann der Staat? Die Regierung?

Das folgende Zitat finde ich nachdenkenswert:

„Die Lösung“ aus Brechts Bukower Elegien.
Nach dem Aufstand des 17. Juni ließ der Sekretär des Schriftstellerverbands in der Stalinallee Flugblätter verteilen, auf denen zu lesen war, daß das Volk das Vertrauen der Regierung verscherzt habe. Und es nur durch doppelte Arbeit zurückerobern könne.
Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?
 

22 Jun

Jede Münze hat drei Seiten. Mindestens!

Manche Weisheiten begleiten ein Leben lang.

Mein Statistik/Empirie-Prof gab uns mit: „Seid misstrauisch bei Offensichtlichem. Wenn euch zu einer  Korrelation nicht mindestens drei Erklärungen einfallen, wechselt den Beruf!“. Eine Übung, um darin fit zu bleiben, ist das Querdenken.

Das geht immer und überall – jeder Ort hat Übungsobjekte!  Weiterlesen

20 Jun

Das Gerücht in der Menge

Ach – schon so lange her, dass Jay Leno scharfzüngig und hinterlistig wie immer formulierte:  “We wanted a president that listens to all Americans – Now we have one”.

Es ist recht einfach, zu den Enthüllungen über die gigantische Überwachungsmaschinerie der USA eine Meinung zu haben. Besonders, wenn diese Meinung „wohlfeil“ ist, und sich in einer fundamentalen Empörung über diese Unverschämtheit oder einem Unverständnis über diese Empörung im schwarz/weiß verliert.

Und dann auch noch das Baby Big Data mit der Wanne Big Brother ausgeschüttet wird. Aber der Reihe nach.

… bau ’ne Maschine für uns

Die Maschine soll rausfinden, ob von Einzelnen oder Gruppen von Menschen eine Gefahr für Einzelne, Gruppen oder das Staatswesen ausgeht. Wir suchen: potentielle Terroristen. Weiterlesen

27 Mai

Störche, Big Data und Lehrer Bömmel

This Is The Beginning!

Jetzt scheint das Thema Big Data endgültig „kommunikabel“ zu sein: Der Titel im SPIEGEL 20/2013 lässt Big Data als gelungene Melange aus CSI, dem Orakel von Delphi und den römischen Auguren vergären. Fazit: Wir Menschen werden vorhersehbar  – weil berechenbar. Ergebnis: Verbrechen werden verhindert, Käufern werden die Wünsche aus den Daten ablesen. Na gut – eine Prise Kritik am System, das den Menschen gläsern werden lässt, ist auch enthalten. Meine Meinung dazu: Der Artikel weckt Interesse und Erstaunen – läßt aber Tiefe vermissen und ist sehr beschreibend.

Dann mach’s doch besser!

Die 100.000€-Frage: „Big Data – brauchen wir es auch?“ Stellen Sie die Frage doch jemandem, der sich auskennt. Vielleicht Ihrem Marktforscher, dem BI-Spezialisten, Ihrem Marketing  – oder dem Controlling. Die Antworten reichen voraussichtlich über die gesamte Palette:  „Ja!“ „Nein!“ „Vielleicht!?“.

OK, fragen sie uns, die Analysten, die Spezialisten. Wir haben den Status der Ratlosigkeit meist schon überwunden und fragen präziser nach. Denn: Aufklärung ist gefragt.

Dem Buzz-Word auf der Spur

Big Data bedeutet eigentlich nur, dass man sehr viele Daten gesammelt hat, dass man sich derer mit Methoden des exzessiven Data-Mining nähert. Oder einfacher:

Man sucht irgendwas im Heuhaufen. Das können Nadeln, Münzen, Werkzeug, ein Nugget oder auch eine Schatzkarte sein. Findet irgend welche Muster. Das ist der erste Schritt. Weiterlesen

12 Apr

Big Data, Astrophysik, Eifel

Was ist das, diese Art Antenne?

Es ist tatsächlich eine Antenne vom einem Radioteleskop in der Eifel. Der „Astropeiler Stockert“ wurde 1957 von der Uni Bonn in Betrieb genommen und war lange Zeit das größte und präziseste frei bewegliche Radioteleskop, um Astronomen und Astrophysikern große Datenmengen zur Auswertung bereit zu stellen.

So haben die Daten vom Stockert u.a. nachweisen können, dass unsere Galaxy eine spiralförmige Struktur hat. Eine Art Big Data Analyse, die zur Positionsbestimmung des Unternehmens Erde diente.

DSCF1803

Heute dient der Astropeiler sowohl der Forschung wie auch der Kommunikation. Amateurfunker sind sehr aktiv beim Erhalt des Radioteleskops und nutzen die 25m große Parabol-Antenne, um über den Mond als Reflektor weltweit in Kontakt zu treten.

Das Gebäude, das den Radiopeiler trägt ist auch sehr interessant gestaltet.

27 Mrz

Wenn unsere Aufmerksamkeit blinzelt

Wenn unsere Aufmerksamkeit blinzelt.
von Dirk W. Eilert, Eilert Akademie, Berlin

Vielen Dank, Dirk, für diesen Big Data Beitrag der anderen Art.

Einleitung
Die Analyse von „Big Data“ ist für unser Gehirn eine alltägliche Übung – über 1 GB an Informationen erreichen all‘ unsere Sinne in jeder Sekunde. Dass wir damit zu Recht kommen, verdanken wir einem meistens perfekten Zusammenspiel von limbischen System und frontalem Kortex – oder: Intuition und Denken. Und wir können unsere Filter trainieren und neu konfigurieren.

Dirk W. Eilert
Es gibt in der Forschung Hinweise darauf, dass Menschen, die regelmäßig meditieren, Mikroexpressionen besser erkennen. Und das auch, wenn sie nie ein spezielles Training zur Mikroexpressionserkennung absolviert haben. Woran genau das liegt, hat die Wissenschaft noch nicht rausgefunden. Zwei Vermutungen liegen nah. Der bekannte deutsche Neurophysiologe Wolf Singer sagt dazu: „Es ist noch unklar, ob Meditationsgeübte die Mikroexpressionen besser wahrnehmen, weil sie einen reduzierten attentional blink haben oder weil sie die Kontrolle von Emotionen besonders trainiert haben.“ (den kompletten Beitrag von Wolf Singer finden Sie hier)

Der attentional blink (deutsch: Aufmerksamkeitsblinzeln) ist ein Phänomen der Kognitionspsychologie. Dabei Weiterlesen

26 Mrz

Nochmal: Deutschland braucht Eier!

Deutschland braucht Eier! Marktforschung kehrt auf den Boden der Realität zurück

Lesen, denken, handeln! Verlinkung zu Marktforschung.de, denn dort hat Dr. Daniel Salber hat eine Kolumne geschrieben, die Pfefferminz ins Hirn bringt und die mit welken Blättern bedeckten Schamzonen der Mafo-Zunft zum Frühling einlädt:

Zitat: „Blickte ein Psychologe auf die geistige Situation der Zunft, müsste das Ergebnis mit den Worten „manisch-depressiv“ beschrieben werden. Auf der einen Seite spirituelle Erwartungen an gigantische Datenflüsse rund um den Globus und die Hoffnung, nach dem 1000. Marmeladen-Test endlich „gesellschaftliche Innovationen“ anstoßen zu dürfen. Auf der anderen Seite lässt sich die Branche von Google die Butter vom Brot nehmen. Beschwörungen der „Qualität“ klingen wie das Pfeifen im Walde. Wenn Marktforschung = Datensammeln ist, können das die „Multis“ in der Tat besser“. Zitat Ende.

Und es geht in diesem Tempo und Ductus weiter.

Das ist ein echter Aufruf zum Nachdenken, Aufatmen, sich zu besinnen und dann mit frischer Kraft (und notfalls gestrafften Hosenträgern) wirklich beizutragen.

Selten so einen vernichtend ermutigenden Beitrag in letzter Zeit gelesen.

Und bald ist Ostern!

25 Mrz

Size doesn’t matter, Mr. Big

Big Data – warum eigentlich nicht?!
The bigger the better! Steckt nicht in „Größe“ ein Vorteil in der Datenanalyse?

Erst einmal – wir sind hier nicht an der Frittenbude, wo wir einen Double-Cheese-Tripple-Salad Monster Big Burger bestellen und wirklich mehr bekommen – sondern im Bereich der Datenanalyse.  Wir wissen zwar oder ahnen – irgendwo in den Terrabyte an Daten, da steckt was. Wissen über das Unternehmen, Prozesse, Marketing, Kunden, Vertrieb, unsere Produkte.

Aber was genau ist drin in der Wundertüte? Und, genau: Was hat BIG damit zu tun? Es ist nicht alles das gleiche, was „Big“ genannt wird. Groß werden Datenmengen,

  1. wenn man nicht genau drauf achtet, was man alles sammelt,
  2. wenn’s passiert ist, und Daten sich über die Zeit angehäuft haben, Weiterlesen
22 Mrz

Wir brauchen mehr Emotionen! …oder vielleicht doch mehr Fakten?

Es folgt ein einfache Aufgabe. Eine erfrischende Mischung zwischen Bullshit-Bingo und Persönlichkeitstest.

Im folgenden finden Sie allgemeine Aussagen, die jeder von uns in Arbeitszusammenhängen schon mal gehört hat. Wenn Sie sich an die letzten zwei Wochen erinnern – welche der Aussagen haben Sie da noch nicht gehört oder gelesen? Bitte merken Sie sich die Ziffer(n) der Aussage(n), die Sie seit 14 Tagen nicht gehört  haben. Weiterlesen

13 Feb

Shitstorm voraus! Wo denn?

Das Mitmachnetz ist da, aber bekommen Sie alles mit, was man so über Ihre Produkte oder Ihr Unternehmen erzählt?
All‘ die Pointen und Aphorismen, die Begeisterungsstürme oder auch den Shitstorm in Twitter, Facebook, Foren, Blogs. Klar, die bekannten Blogger werden „gehört“.
Aber die Menge, unsere Zielgruppen, die Menschen, kennen Sie deren Meinung?

Wenn Sie als Verantwortlicher für ihre Firma gerne wissen möchten, was da so gesprochen wird, was tun Sie da? Sie sind interessiert an Inhaltlichem, aber auch an der Tonalität – positives, Begeisterung und Lobhudelei – aber auch negatives, Enttäuschung bis hin zum Shitstorm. Idealerweise möchten Sie Trends sehr früh erkennen, um rechtzeitig agieren zu können. Mit Verstand und Augenmaß statistisch abgesichert Maßnahmenpläne umzusetzen, je nachdem wohin „Die öffentliche Meinung“ steuert oder gesteuert wird. Weiterlesen

17 Dez

Wie Sie wahrscheinlich einen 6er im Lotto haben werden (inkl. 2er Tipps)

In „meiner“ Wissenschaft, der Statistik, gibt es den wundersamen Begriff der Wahrscheinlichkeit. Der umgangssprachliche Begriff „wahrscheinlich“ (der Sie vielleicht diesen Artikel lesen machte, stimmst?) meint oftmals „eher, ziemlich sicher, bestimmt“. „Wahrscheinlich sehen wir uns Weihnachten mit der Familie“ bedeutet zumindest hier im Raum Bonn: Eine Torte mehr backen.

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13 Dez

Klare Empfehlung: Weihnachtslektüre

Kennen Sie Herrn Rolf Dobelli? Ich mag seine Bücher (Kunst des klaren Denkens; Kunst des klaren Handelns), die nach Lektüre und vor allen Dingen bei Änderung des Verhaltens das Reintappen in so manche Falle verhindern können.

Häufig zitiert Rolf Dobelli den Nobelpreisträger David Kahneman. In seinem Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“ legte er die Grundlagen für eine gesamtheitliche Sicht auf die Prämissen unseres Handelns: Ist es Intuition vs. Nachdenken? Oder Intuition und Nachdenken?

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11 Dez

Mozarts musikalisches Würfelspiel

Heute schon den eigenen Mozart gewürfelt? Bei Zahlen und Mathematik denken wenige Leute an Musik, auch wenn der eigene MP3-Player im Grunde seines Seins mehr ein Rechner als ein Instrument ist.

Zu Zeiten von Wolfgang Amadeus Mozart gab es eine Menge an Würfelmusik. Ja genau – die Noten oder ganze Takte wurden erwürfelt und die zufällig entstehende Musik gespielt.

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09 Dez

Das hier ist Wasser / This Is Water

zum 2. Advent

Zitat: Schwimmen zwei junge Fische des Weges und treffen zufällig einen älteren Fisch, der in die Gegenrichtung unterwegs ist. Er nickt ihnen zu und sagt: “ Morgen Jungs. Wie ist das Wasser?“

Die zwei jungen Fische schwimmen eine Weile weiter, dann wirft der eine dem anderen einen Blick zu und sagt: „Was zum Teufel ist Wasser?“ Zitat Ende.

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09 Dez

Complexigence

Guten Tag,

das ist ja ein komplexes Wort, oder? Complexigence? Erst mal – es ist ein Kofferwort, so heissen diese Wörter bei den Sprachwissenschaftlern. Oder auch Portmanteau. Es besteht aus mindestens zwei Teilwörtern. Und Complexigence besteht aus „Complexity“ & „Intelligence“.

Aber was ist es? Klingt eher nach Jazz, Miles Davis. Oder der neue Name eines alten Unternehmens, aus dem wissenschaftlichen Verlagswesen?

Ist aber der Titel eines Buches der Herausgeber Alexander Haasper und Carsten Fabig. Die auch den genialen Titel erfunden haben. In 2 Jahren ist das Wort mit einem (R) versehen und findet sich im Duden, wetten?

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